Gestaltungstherapie

Westerwaldklinik Waldbreitbach

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Gestaltungstherapie tiefenpsychologisch fundiert


Die Gestaltungstherapie ist ein spezielles Psychotherapie-Verfahren mit bildnerischen Mitteln auf tiefenpsychologischer Grundlage.

Im therapeutischen Prozess werden Gestaltung und Gestaltungsprozess sowie die anschließende Reflexion als gleichrangig betrachtet. Daher ist die Gestaltungstherapie kein nonverbales Verfahren.

Allerdings hat die Gestaltungstherapie einen besonderen Schwerpunkt im Bereich struktureller Ich-Störungen wie bei narzißtischen Persönlichkeitsentwicklungen, psychosomatischen Leiden und Borderline-Erkrankungen, in der die präverbale Beziehung und das averbale Ausdruckserleben besondere Bedeutung haben.


Innerhalb des Oberbegriffs Kunsttherapie ist die tiefenpsychologisch fundierte Gestaltungstherapie im psychotherapeutischen Bereich angesiedelt.

Besondere Vorkenntnisse oder kreative Fähigkeiten des Patienten sind nicht erforderlich.

Ein spezifisches Merkmal der Gestaltungstherapie ist, dass neben dem Beziehungsangebot auch ein Materialangebot besteht, aus sinnlich erfahrbarer, erfassbarer Substanz.

Die bildhafte oder plastische Gestaltung tritt als ein Drittes in die Beziehung Patient-Therapeut ein und kann damit sowohl eine nötige Distanz herstellen, als auch als eine Brücke zur Verständigung dienen.

Je nach Indikation wird Gestaltungstherapie in Einzel- oder Gruppenform angewandt.